Über Ignacio Jarquin

Sänger, Schauspieler, Vocal Coach, Workshopleiter, Chor- und Orchesterdirigent

In Mexiko Stadt geborener Ignacio Jarquin zog im Alter von 18 Jahre in Wien ein um an der Universität für Kunst und Darstellende Kunst in Wien und an das Konservatorium der Stadt Wien Musik zu studieren. 1991 diplomierte er mit einstimmiger Auszeichnung im Fach Orchesterdirigieren. Er debütierte im Stadttheater St Pölten, Niederösterreich.

1993 übersiedelte er nach Frankreich um an das Atelier d’Art Lyric des Conservatoire National de Musique et de Danse de Paris als Korrepetitor zu arbeiten. Später bekam er Musikdirektor der Pariser unabhängigen Opergruppe, Chor und Jugendorchester Polyphorum deren Ziel war es klassische Chor- und orchestermusik aus dem Konzertsaal und in die Gemeinschaft zu bringen. Höhepunkt seiner 7 Jahre lange Leitung war eine operistische Fassung von A chorus Line genannt Operissima, im Theatre Le Bataclan de Paris.

Jarquin wurde dann eingeladen, große Konzerte und andere kulturelle Extravaganzas rund um die Welt für Frankreichs ersten Fernseher Sender TF1 zu veranstalten, dabei dirigierte er das Orchester und Chor des Radio Netherlands, das Paris Symphonische Orchester, das Nationale Symphonische Orchestra Spaniens, Das Cairo Opera Orchester und Chor, das Bangkok Symphony Orchestra, unter anderen.

In 2001 zieht Ignacio Jarquin in das Vereinigte Königreich um, wo er zahlreiche Chöre und Musikensembles leitete. Höhepunkte sind Aufführungen im Queen Elizabeth Hall, und Auftritte beim BBC Last Choir Standing und eine Weihnachtsgala im Barbican Centre mit Pop Star Sandie Shaw.

In 2004 trainierte er auch als Sänger um mit Master Carol Baggott-Forte und seit 2012 mit Soprano Rachel Bersier. Mit ihr organisiert Ignacio Meisterkurse in Gesangstechnik und Repertoire sowohl in Deutschland als auch in Frankreich.

In 2008 und 2010 spielte er zu großem Beifall der Kritik beim Edinburgh Festival zwei Opera Monologue vom englischen Schriftsteller Andrew G. Marshall die auf Geschichten des Enrico Caruso basiert sind: Caruso and the Quake, inspiriert auf der Flucht des Großen Tenors vom verheerenden 1906 Erdbeben in San Francisco und Caruso and the Monkey House Trial wo das berüchtigte Gerichtsverfahren gegen den Divo erzählt wird wo er angeblich “die Gesäße der Damen in New Yorks Central Park Zoo zu zwicken” beschuldigt war. Mit beiden Stücke ging Ignacio auf einer landesweite Tournee im Vereinigten Königreich und Irland wo er über 100 Mal beide Stücke gespielt hat.

Danach widmet sich Ignacio Jarquins sinem nächsten Werk creation: Madam Butterfly Returns ein operatisches monologue wo er die Geschichte des Tomisaburo oder Sorrow, der Sohn der berühmten Puccini Charaktere Cho-cho San und Leutenant B. F. Pinkerton, erzählt. Libretto von Andrew G. Marshall; Komponist Michael Finnissy; Regie und Darstellung: Ignacio Jarquin; Mentoring: Anna Helena McLean; Choreographie: Akiko Ono; Bühnenbild und Kostüme: Satoshi Dáte; Bühnenlicht: Martin Chick.

Madam Butterfly Returns gewann den ersten Preis des CASA Festival Scratch Night Competition 2012. In 2013 trat er beim Tête-à-Tête Opera Festival an die Riverside Studios, in Hammersmith London auf und hatte anschließend eine landesweite Tournee des Vereinigten Königreichs (Isle of Man, Buxton Opera, Malvern Theatre unter anderen) Höhepunkt der Tournee war eine drei Wochen lange Saison in November 2015 im Landor Theatre, Clapham North und in May 2016 beim King’s Place, London wo er an das Festival Noh Reimagined Festival teilgenommen hat.

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